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Romantisch-komisches Zauberspiel mit Gesang in zwei Aufzügen von Ferdinand Raimund
in einer Neufassung von Heinz Mayer.
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Darsteller
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Beate Bauer
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Sabine, Köchin
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| Katharina Bauer |
Magdalena, Glühwurms Tochter |
| Thomas Bauer jun. |
Thomas, Glühwurms Sohn |
| Brigitte Bruck |
Marthe, Glühwurms Weib |
| Michael Bruck |
Sebastian, Kutscher |
| Rosa Dornhackl |
Rosa, geschiedene Frau Rappelkopfs |
| Sophie Ehweiner |
Malchen, Rappelkopfs Tochter |
| Edin Fejzic |
Edi, Glühwurms Sohn |
| Christoph Hahn |
Linarius, Alpengeist |
| Franz Haller |
Habakuk, Bedienter |
| Petra Haller |
Mitzi, Glühwurms Tochter |
| Maria Henkel |
Maria, geschiedene Frau Rappelkopfs |
| Oskar Luger |
Oskar, Gärtner |
| Heinz Mayer |
Astragalus, der Alpenkönig |
| Gerhard Mühlberger |
Alpengeist |
| Karin Mühlberger |
Salchen, Glühwurms Tochter |
| Carina Scheuer |
Else, Glühwurms Tochter |
| Ernst Scheuer |
Herr von Silberkern, Sophiens Bruder, Kaufmann in Venedig;Alpengeist |
| Sigrid Scheuer |
Sigrid, Glühwurms Tochter |
| Albert Schneider |
Franzl, ein Holzfäller, Salchens Bräutigam |
| Herta Schneider |
Helga, geschiedene Frau Rappelkopfs |
| Katharina Schneider |
Katharina, Glühwurms Tochter |
| Helga Schwarz |
Lischen, Malchens Kammermädchen |
| Gerhard Stockinger |
August Dorn, ein junger Maler |
| Heidi Sykora |
Sophie, Rappelkopfs Frau |
| Franz Josef Weiss |
Herr von Rappelkopf, ein reicher Gutsbesitzer |
| Fritz Weiss |
Christian Glühwurm, ein Kohlenbrenner |
| Sebastian Weiss |
Sebastian, Glühwurms Sohn |
| Theresia Weiss |
Theresia, Glühwurms Tochter |
| Leopold Wunderer jun. |
Alpengeist |
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Produktionsteam
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| Heinz Mayer |
Neufassung und Inszenierung |
| Elisabeth Hailwax |
Assistenz |
| Erni Weiss, Michi Zeinler |
Maske und Kostüme |
| Tomas Fetty |
Bühnenbild und Malerei |
Franz Stockinger, Thomas Bauer, Peter Haller,
Franz Knoth |
Bühnenbau und Technik |
| Christoph Hahn |
Musikalische Begleitung |
| Christian Pröglhöf |
Licht, Ton, Technik |
| Studio Philippe van der Klaauw |
Tonaufnahme |
| Anni Grameld |
Buffet, Leitung |
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Aufführungstermine
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| Samstag, |
13.11.2004 |
19.30 |
| Sonntag, |
14.11.2004 |
16.00 |
| Freitag, |
19.11.2004 |
19.30 |
| Samstag, |
20.11.2004 |
19.30 |
| Sonntag, |
21.11.2004 |
16.00 |
| Freitag, |
26.11.2004 |
19.30 |
| Samstag, |
27.11.2004 |
19.30 |
| Sonntag, |
28.11.2004 |
16.00 |
ca. 1.700 Besucher
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Zum Inhalt
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Rappelkopf, betrogen und beinahe um sein Vermögen gebracht, macht seinen Mitmenschen
durch seine krankhaften Wahnvorstellungen das Leben zur Hölle.
Überall wittert er Komplotte und Anschläge auf sein Leben, sogar den harmlosen Diener verdächtigt
er, ihm nach dem Leben zu trachten. Deshalb flieht er in die Einsamkeit des Waldes. Da tritt Astragalus, der Alpenkönig,
auf den Plan, um ihn zu kurieren ...
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Kommentar
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Theater vom Feinsten wurde dem Publikum in der diesjährigen Herbstproduktion der Theatergruppe Oberfellabrunn geboten.
Gespielt wurde Ferdinand Raimunds Zauberspiel mit Gesang in zwei Aufzügen "Alpenkönig und Menschenfeind", in einer Neufassung
von Heinz Mayer.
Bereits beim Betreten des Kulturstadls gab es für den Besucher einen gelungenen Überraschungseffekt,
wurde der Stadl doch von drei im Raum verteilten Alpengeistern mit Flinten "bewacht". Diese scheinbare Nebensächlichkeit
ließ die Perfektion erahnen, mit der die Theatergruppe auch heuer wieder ans Werk gegangen ist: so waren die Geister nicht
nur großartig kostümiert und geschminkt, sondern wurden darüber hinaus mittels raffinierter Beleuchtung ins rechte
Licht gesetzt. Dass die Geister im Privatleben Jäger sind, und dies zu Beginn der Vorstellung auch lautstark mit ihren
Flinten demonstrierten, zeigte die Liebe zum Detail, die dieser professioneller Inszenierung vom Anfang bis zum Schlussvorhang
eigen war.
Wieder ein Publikumshit waren die Anspielungen und Bezüge zur Realität (z.B. Weinviertler Sparkasse,
Stockerau, grüne Seele), die dem Stück einen ganz besonderen Pfiff gaben.
Nicht nur die Regieeinfälle, die Kostüme, die Maske, das Bühnenbild und die ausgeklügelte Licht-
und Tontechnik machten den Abend zum unvergesslichen Erlebnis, sondern vor allem die beeindruckenden schauspielerischen
Leistungen. Allen voran der brillante "Menschenfeind", Herr von Rappelkopf, der einen faszinierenden Spagat zwischen Tragik
und Komödie vollführte. Ihm stand ein überzeugender Alpenkönig gegenüber.
Auch die Nebenrollen waren glänzend besetzt, so z.B. die köstliche "bemakelnde" Köchin Sabine,
der tollpatschig raffinierte Diener Habakuk oder das Kammermädchen Lischen, die quasi zu Hauptrollen wurden.
Geradezu berührend war die Waldszene mit Marthe, ihrer Tochter Salchen und deren Geschwister.
Die Natürlichkeit und Unbekümmertheit des Oberfellabrunner Theaternachwuchses lassen noch viel Freude für die Zukunft
erwarten.
Abschließend gilt ein ganz besonderer Dank den Sponsoren des Projektes und den zahlreichen freiwilligen Helfern,
die in unzähligen Arbeitsstunden die Realisierung dieses Projekt überhaupt erst ermöglicht haben.
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Zeitungsartikel
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| Bericht: |
| Wolfgang Obert |
| Fotos: |
| Katharina Winkler |
| Wolfgang Obert |
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Ferdinand Raimund (1790-1836)
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Neufassung / Inszenierung Alpenkönig Heinz
Mayer
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Herr von Rappelkopf Franz Josef Weiss
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Habakuk Franz Haller
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