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Der Oberfellabrunner Tennis Cup 2004 ist
Geschichte.
Und es war wieder ein toller Cup, der dem 10-jährigen Cup-Jubiläum voll
gerecht wurde, mit großartigen Leistungen
der Akteure und einer hervorragenden Stimmung bei allen Beteiligten.
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Blendende Figur machten heuer besonders unsere
Tennis-Damen.
Sowohl im
Einzel als auch im Mixed erbrachten sie bewundernswerte Leistungen - in technischer
und in taktischer Hinsicht.
Nicht selten
waren es die Damen, die in einem verloren geglaubten Mixed-Match noch die
Kastanien aus dem Feuer holten.
Die Steigerung der Spielstärke bei den Damen war heuer so offensichtlich
wie noch nie.
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Nur eine Spielerin (Erni) und
nur ein Spieler
(Franz) schafften heuer den Aufstieg sowohl im Einzel als auch im Mixed. Fast hat es den Anschein als würden sich die
Spielerinnen und Spieler - wie im internationalen Tennis üblich - auf
eine der Disziplinen spezialisieren - um dort ganz besondere
Leistungen zu erbringen.
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Lediglich Franz ist es gelungen, seinen
Titel im Mixed aus dem Vorjahr zu verteidigen, und
das, nachdem er sich nur hauchdünn für das Semifinale
qualifiziert hatte.
Ein Beweis für die große Ausgeglichenheit und die
Dramatik des diesjährigen Cups.
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Leider gab es neben den vielen
Highlights beim diesjährigen Cup auch ein paar wenige "Lowlights":
So war z.B. ein etwas übertriebener Ehrgeiz bei dem einen oder anderen
männlichen Teilnehmer beim Mixed Doppel zu beobachten. Bei einigen
Partien wurde die vermeintlich schwächere Partnerin "in ein Eck
gestellt" und das Match fast wie ein Einzel gespielt. Andererseits
wurde bei längst entschiedenen Partien von der überlegenen Mannschaft
bis zum Ende der Partie gnadenlos auf die Dame der gegnerischen Mannschaft
geknallt, anstatt den Gegner zu attraktiven und publikumswirksamen
Wechseln mit Lobs, Stopps und Volleys einzuladen.
Etwas mehr Fairness und eine Rückbesinnung auf die eigentliche
Zielsetzung des Mixed Cups sind sicher wünschenswert.
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Kurios verlief diesmal der Herren Cup.
Obwohl keine höhere Gewalt (Verletzung, schlechtes Wetter odgl.) vorlag und insgesamt
genügend Zeit zur Verfügung stand, wurde die letzte - und über
den Aufstieg entscheidende - Partie der Vorrunde von Gruppe 1 nicht
ausgetragen.
Eigenartigerweise wurden weder beide Spieler disqualifiziert noch derjenige Spieler zum Sieger
erklärt, der zum letztmöglichen Termin antrat, sondern dem Spieler,
der sich weigerte am Platz zu erscheinen, wurde der Sieg (und damit der
Aufstieg in die Finalrunde) zugesprochen.
Eine Entscheidung, die nur mit sehr viel Phantasie nachzuvollziehen ist.
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Schade ist auch, dass der lange
Zeitraum des Cups von 3 Monaten von den Akteuren kaum genutzt wurde und
ein Großteil der Spiele erst in den letzten 10 Tagen gespielt wurde.
Dadurch entstand ein unnötiger Stress bei den Spielern (manche Spieler
standen in der Endphase bis zu 3-mal täglich am Platz) und für das
Publikum wäre eine Verteilung der Spiele über die Saison sicher
angenehmer als eine Inflation an Spielen in den letzten Tagen vor dem
Cupfinale.
Die Sektion Sport ist hier aufgerufen, darüber nachzudenken, wie
z.B. durch Zwischentermine odgl. eine bessere Verteilung der Spiele und
weniger Hektik am Ende der Saison erreicht werden können.
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Ebenfalls verbesserungsfähig
sind die Turnierregeln. Es gibt nämlich keine. Zumindest keine, die
festgeschrieben sind. So beginnt z.B. jedes Jahr die Diskussion, wie im
w.o.-Fall vorzugehen ist.
Nach 10 Jahren Cup wäre eine (schriftliche) Festlegung der wichtigsten
Regeln durch die Sektion Sport und damit etwas mehr Transparenz durchaus wünschenswert.
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Erfreulich war das rege
Publikumsinteresse am Cupgeschehen. So konnten neben den treuesten Fans
auch häufig ehemalige Cup-Teilnehmer im fachkundigen, gut gelaunten
Publikum gesichtet werden, so dass die berechtigte Hoffnung besteht, dass
diese wieder "Gusto bekommen" und im nächsten Jahr das
Cup-Geschehen bereichern werden.
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Zum Abschluss sei an dieser
Stelle noch ein herzlicher Dank an die Sektion Sport für die gelungene Organisation
des Cups, an den Kantinendienst (Renate, Peter, Robert) für die perfekte
Bewirtung und an die Sponsoren "Maler Weiss", Sepp Schneider und
Simon Lutz für ihre freundliche Unterstützung des Bewerbs ausgesprochen.
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