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Beim 3. Versuch klappte es: das seit vielen Wochen geplante und wegen Terminschwierigkeiten
und Regenschauern 2-mal verschobene Tennis-Freundschaftsspiel der Oberfellabrunner Herren gegen Rückersdorf (Bezirk Korneuburg) kam am
Samstag, den 24. Juni 2006, endlich zustande.
Dieser Tag könnte aus
mehreren Gründen in die Geschichte der Oberfellabrunner Sektion Sport
eingehen: so war es einer der ganz wenigen Samstage in diesem Jahr, an
dem es zufälligerweise einmal
nicht regnete, sondern brütende Hitze herrschte - was allerdings eher
ins Schwimmbad als auf den Tennisplatz einlud. Darüber hinaus handelte es sich bei dem
Freundschaftsspiel um eine Premiere (Oberfellabrunn gegen Rückersdorf),
bei der die Fellabrunner Tennis-Herren obendrein gleich mehrere
kostenlose Lehrstunden in Powertennis erhielten.
Am Ende setzte es zwar keine
bittere, aber eine doch klare 1:6
(bzw. 2:7) Niederlage, wobei es (den Unterlegenen) natürlich weniger auf das Ergebnis,
sondern primär auf den Spaß ankam - und den haben die Sieger
in der Regel öfter. Oder wie es die
Gäste augenzwinkernd formulierten: "Die Fellabrunner sind wirklich
zuvorkommende Gastgeber". Aber eines kann man unseren
Tenniscracks wirklich nicht vorwerfen: dass sie nicht ihr Letztes
gegeben hätten. Aber das war eben etwas zu wenig. Zu druckvoll war das
Spiel der Mannen um Mannschaftsführer Karl, zu hart die Aufschläge, zu
präzise die Passierbälle. Da nutzte auch der anfängliche Platzvorteil
nur wenig, denn innerhalb kurzer Zeit hatten sich die Gäste auf die für
sie ungewohnten Platzverhältnisse eingestellt und am Ende rutschten vor
allem die Fellabrunner auf dem glatten Boden immer wieder aus.
Angesichts des mehr als eindeutigen Resultats klingt es vielleicht etwas
eigenartig: aber es hätte für die Fellabrunner noch schlimmer kommen
können. Phasenweise hatte man das Gefühl, dass die Rückersdorfer nicht
immer mit letztem Einsatz gespielt hatten.
Dass das endgültige Resultat (1:6 oder 2:7) nicht eindeutig genannt
werden kann, liegt daran, dass sowohl Rückersdorf als auch
Oberfellabrunn je eine Partie w.o. geben mussten: "Kanonenaufschläger"
Willi wegen einer Zerrung und unser Patzmannsdorfer Gast-Champion Siegi
wegen völliger Erschöpfung. In einem Gentleman-Agreement wurde
entschieden (oder zumindest gefordert), diese beiden Partien nicht in
die Wertung zu nehmen. Letztendlich ist es aber auch egal, wie hoch man
verliert, denn in der nachfolgenden Matchanalyse konnte auch das eine
oder andere "Monokel" (0:6) ohne Probleme als ganz knappes Ergebnis
interpretiert werden. Ohne Zweifel hat die Begegnung das
eine oder andere Verbesserungspotenzial im Fellabrunner Herrentennis
aufgezeigt. Dass die Rückersdorfer nach ihren Partien immer frisch und
munter aussahen, während ihre Fellabrunner Kollegen schwer erschöpft vom
Platz gingen, lag wahrscheinlich weniger daran, dass diese hitzfester
sind, sondern daran, dass die armen Fellabrunner verdammt viel laufen
mussten ... Neben dem sportlichen kam natürlich auch der
gesellschaftliche Aspekt nicht zu kurz: während einige der
Fellabrunner Cracks schon lange ihre Wunden daheim labten, ließen es
sich die sympathischen Gäste aus Rückersdorf nicht nehmen, bis spät in
die Nacht die köstlichen Weine aus unserer Region bei uns zu verköstigen
- eine Disziplin bei der wir immer noch Spitze sind ...
Ein wirklich tolles Event und herzlichen Glückwunsch der
erfolgreichen Rückersdorfer Mannschaft zu
dieser eindrucksvollen Vorstellung !
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