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Dorffest 2008

Nach der nicht enden wollenden Regenperiode ab Mitte Juli musste schon damit gerechnet werden, dass das neu errichtete Vordach entlang des Vereinshauses schneller als erwartet seinen ersten großen Härtetest mit Publikumsbeteiligung unterzogen werden wird.

Aber wie so oft treffen angekündigte Katastrophen nicht ein, denn kurz vor dem 20. Oberfellabrunner Dorffest am 26./27. Juli stellte der Regen erfreulicherweise sein Treiben ein - auch sehr zur Erleichterung der Landwirte, die schon über eine Woche mitten während der Ernte "im Nassen" (fest)saßen.

So entwickelte sich sehr zur Freude aller Beteiligten ein Dorffest-Bilderbuchwetter mit einer lauen DJ Franz-Disco-Night am Samstag und einem prachtvollen Sonn(en)tag ("Kaiser-Franz-Josef-Wetter") gewürzt mit einer angenehmen leichten Wind-Brise.

Höhepunkte des diesjährigen Dorffestes waren ein Kinderprogramm am Samstag, sowie ein Festgottesdienst, eine Feierstunde und eine Rätselrallye am Sonntag. Als eine Art Rahmenprogramm gab es eine Leistungsschau der in Oberfellabrunn ansässigen "Bockschen Werkstatt".

Garniert wurde die ganz Angelegenheit durch ein großartiges kulinarisches Angebot, das mit dem traditionellen Mittagstisch am Sonntag wie immer seinen bestbesuchten Höhepunkt fand

Bericht:
Wolfgang Obert
Fotos:
Petra Mayer-Herold
Katharina Winkler
 
 

Programm

 

Dorffest 2007

Dorffest 2006

Dorffest 2005

Dorffest 2004

Dorffest 2003

Dorffest 2002

Kinderprogramm mit Andreas und Manfred

     

Ein äußerst abwechslungsreiches, sportliches Kinderprogramm für Groß und Klein organisierten und leiteten am Samstag die beiden Jungpapas Andreas (Herold) und Manfred (Unhaller).

Schwer zu sagen, wer am Abend erschöpfter war: die Kids, die mit vollem Einsatz bei der Sache waren, oder die beiden geradezu professionellen Animateure ...

Ehrung Franz Josef Weiss

     

In eine Feierstunde im Anschluss an den sonntäglichen Festgottesdienst, fand rund 3,5 Monate nach dem Obmannwechsel bei der Jahreshauptversammlung am 13. April quasi die "finale Jobrotation" an der Spitze des Dorferneuerungsverein Oberfellabrunn statt.

Hochkarätige politische Prominenz war erschienen, um den nunmehrigen Ehrenobmann Franz Josef Weiss für seine Verdienste um den Dorferneuerungsverein zu ehren. In mehreren  bewegenden Reden und Ehrungen durch die Abgeordnete zum NÖ. Landtag, Marianne Lembacher, Bürgermeister Mag. Helmut Wunderl, Stadtrat Leopold Hofbauer, dem zuständigen Betreuer beim NÖ. Dorferneuerungsprogramm, Dipl.Ing. Wolfgang Grill, dem Vorstandsmitglied der Dorf- und Stadterneuerung NÖ., Luise Kasess, sowie natürlich Obmann und Ortsvorsteher Thomas Bauer, wurde das Lebenswerk von Franz Josef entsprechend gewürdigt. Weitere Ehrengäste, die es sich nicht nehmen ließen, den Feierlichkeiten beizuwohnen waren: Kammerobmann Richard Hogl, sowie die Gemeinderätinnen Monika Altenburger und Anna Karlovic.

Bei jedem der Festredner war die ehrliche Begeisterung für die großartigen Leistungen und Errungenschaften beim Dorferneuerungsverein Oberfellabrunn deutlich zu spüren. BM Helmut Wunderl brachte die uneingeschränkte Bewunderung aller Gäste auf den Punkt: "Was hier entstanden ist, ist ein echtes Juwel".

Franz Josef Weiss war von den Ehrungen und Huldigungen sichtlich so überwältigt, dass ihm zuweilen - "wie bei einer Oscar-Verleihung" - die passenden Worte fehlten. Möglicherweise um nicht den zeitlichen Rahmen zu sprengen, folgte die Dankes- und Abschiedsrede des Altobmanns nicht dem landläufigen Grundsatz der Öffentlichkeitsarbeit "Tu Gutes und sprich darüber". So erfuhren die Anwesenden von ihm weniger über die unzähligen guten Taten und abertausenden Arbeitsstunden der zahlreichen freiwilligen Helfer in den letzten 23 Jahren (das übernahmen ohnehin die Festredner) als vielmehr, welche Projekte nicht realisiert wurden bzw. werden konnten. Glücklicherweise ist deren Anzahl verschwindend klein gegenüber den oft mit viel Schweiß auf die Beine gestellten Vorzeigeprojekten.

Aufgrund der Urlaubs- und Erntesituation war es leider nicht allen der unzähligen Helfer und Helferinnen des Vereins möglich, an der Feierstunde teilzunehmen. Stellvertretend für alle Abwesenden (und Anwesenden), die entscheidend am Aufbau des Vereins mitgewirkt haben, soll an dieser Stelle "Stadl-Vater" Heinz Mayer erwähnt werden, ohne den die Feierstunde in diesem wunderbaren Ambiente (Kulturstadl) wahrscheinlich nicht möglich gewesen wäre ...

 

v.l.n.r.: Dipl.Ing. Wolfgang Grill, Regionalbetreuer NÖ. Dorferneuerungsprogramm; Thomas Bauer, Obmann und OV Oberfellabrunn; Mag. Helmut Wunderl, Bürgermeister; Marianne Lembacher, Abgeordnete zum NÖ. Landtag; Franz Josef Weiss, Ehrenobmann; Richard Hogl, Kammerobmann; Luise Kasess, Vorstandsmitglied der NÖ. Dorferneuerung; Leopold Hofbauer, Stadtrat

 

 

 

 


Widmungstafel des
Dorferneuerungsvereins
Oberfellabrunn

 

 

 

 

 

 

 

Rätselrallye

     

Ganz im Zeichen der Zahl "20" stand beim 20. Oberfellabrunner Dorffest die Rätselrallye. Es waren zwar "nur" 13 (und nicht 20) Fragen, die es zu beantworten galt, aber die hatten es wahrlich in sich. Denn wer weiß z.B. so ohne weiteres, "wie groß die Wurzel aus der dreifachen Fläche des Aufschlagfeldes am Tennisplatz ist"? Hmmm ...

Aber nicht nur Rechenkünste, sondern auch eine Menge Wissen zur Geschichte und zum Geschehen im Ort, sowie eine gehörige Portion Kreativität waren gefragt. So z.B. bei der Aufgabe, einen Vierzeiler mit den Worten '20.Oberfellabrunner Dorffest', 'Franz Josef Weiss', 'Herausforderung' und 'zu Hause' zu reimen. Dazu 2 Kostproben:

"Franz Josef Weiss ist ein bekannter Mann,
und heuer ist schon das 20. Oberfellabrunner Dorffest dran.
Die Herausforderung zu dieser Rätselrallye is' a Witz,
zu Hause wär's besser bei dieser Hitz'".

"Das 20. Oberfellabrunner Dorffest findet statt,
Franz Josef Weiss der hat es satt.
Thomas nahm die Herausforderung an,
jetzt ist er kaum mehr zu Hause, der liebe Mann!"

Gewonnen haben die Rätselrallye Martina Unhaller und Lydia Satzinger.
Wir gratulieren herzlich!

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  Rätselrallye

 

 

Bocksche Werkstatt

     

Die Bocksche Werkstatt aus Oberfellabrunn bietet Handwerkskunst aus vergangenen Zeiten. Renata und Fritz Bock, gekleidet in eine frühmittelalterliche Gewandung ca. aus dem 8 – 10 Jhd. führten an beiden Tagen unter Verwendung von nachgebautem Werkzeug in ihrem Handwerkszelt zahlreiche Handwerkstechniken vor:
Emailarbeiten am offenen Feuer – Treibarbeiten am Kupfer und Bronze mit anschließendem Zelleschmelz, Buntmetallschmieden - Bearbeitung von Bronze und Kupfer, Anfertigung von Schmuckgegenständen, Brettchenweberei, Lederbearbeitung - nähen, schnitzen, prägen, spinnen mit einer Handspindel.

Die Besucher konnten nicht nur bei der Arbeit zusehen, sondern bekamen auch die notwendigen historische und archäologische Erklärungen zu jeweiligen Techniken, verwendeten Materialien und Zeitepochen

 

Fotogalerie

     

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