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Ein Ära ist zu Ende gegangen
Der 13. April 08 ist
für den Dorferneuerungsverein Oberfellabrunn ein historisches Datum: an diesem Tag hat "Gründungsvater" Franz Josef Weiss,
Obmann der ersten Stunde und seit der Vereinsgründung am 22.3.1985 ununterbrochen an der Spitze des Vereins, im Rahmen der Jahreshauptversammlung
seine Funktion offiziell zurückgelegt. Nach mehr als 23 Jahren unermüdlichen Schaffens fand Franz Josef, dass es Zeit für einen
Generationswechsel sei ("Jetzt sollen die Jungen mal ran").
Angekündigt hatte es Franz Josef schon länger, aber so richtig wahrhaben wollte es eigentlich niemand, dass er sich zurückziehen
und sein Lebenswerk 'übergeben' will.
Ein
Lebenswerk, auf das Franz Josef wahrlich stolz sein kann: aus dem Nichts entstand unter seiner Federführung ein Freizeit-
und Kulturzentrum, das - ohne Übertreibung - Vorbildcharakter für Dörfer und Gemeinden in ganz Niederösterreich und darüber hinaus
hat.
Dabei kam Franz Josef sein Verhandlungsgeschick bei den nicht selten heiklen Gesprächen mit Land und Gemeinde zwecks Unterstützung
der aufwendigen Vorhaben, sowie seine Art der Motivation der zahlreichen freiwilligen Helfer immer wieder zu Gute.
Die Liste der Projekte, die während der Obmannschaft von "FraJo" realisiert wurden, ist beinahe endlos, die absoluten Highlights
seines Wirkens sind:
Daneben sind unzählige Dorfverschönerungs-Projekte und -Aktivitäten, sowie die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen
auf die Initiative von Franz Josef zurückzuführen. Näheres dazu siehe an anderer Stelle dieser Website.
Zum Abschied wurde Franz Josef der "Ehrenobmann auf Lebenszeit" verliehen - eine Ehrung, die die Verdienste von Franz Josef
um den Dorferneuerungsverein Oberfellabrunn nur ansatzweise würdigt.
Genau genommen ist
es ja kein Abschied, sondern nur ein 'Teilrückzug', denn durch seine großen Leidenschaft, dem Theater, bleibt Franz Josef dem
Verein erfreulicherweise auch weiter aktiv erhalten - sowohl als Darsteller als auch im Kultur-Management. Schon warten
die nächsten Herausforderungen ...
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| Bericht: |
| Wolfgang Obert |
| Fotos: |
| Katharina Winkler |
| Fam. Bauer |
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Durch Anklicken der Fotos können diese vergrößert
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Ein neues Kapitel wurde aufgeschlagen
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde auch
der neue Obmann, Thomas Bauer, gekürt. Thomas war die letzten Jahre Obmann-Stellvertreter und damit designierter Nachfolger
von Franz Josef.
In einem Kurzporträt wollen wir den neuen Obmann vorstellen.
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Voraussetzungen
Mit Thomas Bauer hat der Verein wieder einen Obmann, der, wie sein Vorgänger, jenen Elan und jene
Tatkraft mitbringt, die zur erfolgreichen Bewältigung der zahlreichen Herausforderungen notwendig ist.
Entgegen dem landläufigen Trend ist Thomas nicht vom Land in die Stadt, sondern von der Stadt ins
Dorf gezogen und bringt schon von daher die besten Voraussetzungen für die Vertretung der Anliegen eines Dorferneuerungsvereins
mit.
Seit ca. 1991 ist Thomas eng mit dem Verein verbunden und bei vielen Projekten, wie der Spielplatzsanierung
(Erneuerung Sandkiste und Spielgeräte), dem Bau des Kulturstadls, der Abwicklung von Förderungen, dem Bau der Terrasse, dem
Bühnenbau bei den Theateraufführungen, usw. tatkräftig beteiligt.
Seit 1998 ist Thomas im Beirat, seit 2002 im Vorstand (Obm.Stv.)
Wohnort, Familie
Thomas ist am 31.8.1966 in Wien geboren und lebt seit 1995 in Oberfellabrunn. Seit 1996 ist er mit
der ortsansässigen Beate (geb. Maurer) verheiratet und hat 2 Kinder im Alter von 11 (Katharina) und 10 (Thomas jun.) Jahren
Berufliche Laufbahn
HTL-Matura an der HTL für Maschinenbau-Betriebstechnik im Jahre 1986. Heute ist Thomas Abteilungsleiter
für Facility - Management an der Universität für Bodenkultur in Wien und in dieser Funktion für den gesamten Betrieb der Gebäude
zuständig (Wartung, Instandhaltung, Reinigung, Schneeräumung, Einkauf Büro- / Labormöbel, Bewachung, ...)
Weitere Funktionen
So ganz nebenbei ist Thomas auch Ortsvorsteher von Oberfellabrunn, eine Kombination zum
Obmann, die sicher kein Nachteil ist - abgesehen davon, dass für die Freizeitgestaltung häufig nicht genügend Zeit übrig bleibt
Hobbies
Fußball (aktiv & passiv; spielt regelmäßig, soweit es die Zeit zulässt, bei den FK blau-weiß Senioren),
Radfahren
Ziele als Obmann
Kurzfristig:
- "Back to te Roots" - Zurück zu den ursprünglichen Gedanken der
"Dorferneuerung"
- Forcierung der Gemeinschaft
- Starke Einbindung der Jugend (z.B. mit Konzerten und bei div. Aktivitäten)
- Erhöhung des Freizeitangebotes (z.B. Tanzabende, Spieleabende,
Volleyball, Eislaufen)
Längerfristig:
- Errichtung eines Beachvolleyball - Platzes
- Errichtung einer Aufbahrungshalle
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