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'Der Verschwender' ist ein humorvolles und tragisches Original-Zaubermärchen mit
Gesang in 3 Aufzügen von Ferdinand Raimund.
Raimund hatte es innerhalb weniger Wochen im Herbst 1833 verfasst. Die Uraufführung
fand am 20. Februar 1834 im Theater in der Josefstadt statt.
In dem Stück kommen mehrere Lieder vor. Das berühmteste ist wohl das
'Hobellied', ein bekanntes Wienerlied, das
von Conradin Kreutzer komponiert und von Valentin dargebracht wird. Die darin enthaltene Zeile „Das Schicksal setzt
den Hobel an und hobelt alles gleich“ wurde zu einem
geflügelten Wort.
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Darsteller (in alphabetischer Reihenfolge)
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| Julia Altenburger |
Betti, Kammermädchen |
| Paul Altenburger |
Herr von Pralling |
| Stefan Altenburger |
Ein Juwelier |
| Benjamin Arocker |
Kind |
| Nadine Arocker |
Kind |
| Norbert Arocker |
Baron Flitterstein |
| Beate Bauer |
Mörtel, Baumeisterin |
| Katharina Bauer |
Kind |
| Thomas Bauer |
Herr von Helm |
| Thomas Bauer jun. |
Kind |
| Brigitte Bruck |
Präsidentin von Klugheim |
| Michael Bruck |
Herr von Walter |
| Rosa Dornhackl |
Gärtnerin |
| Sophie Ehweiner |
Fee Cheristane |
| Angelika Girard |
Amalie, Tochter der Präsidentin von Klugheim |
| Franz Haller |
Wolf, Kammerdiener von Flottwell |
| Petra Haller |
Kind |
| Anita Hari |
Johann, Bedienter |
| Maria Henkel |
Ein altes Weib |
| Martina Luger |
Luger, Baumeisterin |
| Oskar Luger |
Chevalier Dumont |
| Carina Scheuer |
Kind |
| Ernst Scheuer |
Azur dienstbarer Geist der Fee Cheristane / Bettler |
| Sigrid Scheuer |
Kind |
| Helga Schwarz |
Rosa, Kammermädchen, Geliebte von Valentin |
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Christoph Stich
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Julius von Flottwell, ein reicher Edelmann
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| Denise Stich |
Kind |
| Fritz Strobl |
Fritz, Bedienter |
| Heidi Sykora |
Luger, Baumeisterin |
| Fabian Unhaller |
Kind |
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Franz Josef Weiss
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Valentin, Bedienter von Flottwell |
| Fritz Weiss |
Max, ein Schiffer |
| Theresia Weiss |
Kind |
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Musik
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| Christoph Hahn |
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Produktionsteam
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| Josef Newerkla |
Bearbeitung und Regie |
| Erni Weiss |
Maske und Kostüme |
| Franz Stockinger |
Bühnenbau |
| Christoph Hahn |
Musikalische Leitung |
| Stefan Haller |
Tontechnik & Licht |
| Joe Vrana |
Pyrotechnik |
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Aufführungstermine
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| Samstag, |
1.11.2008 |
19 Uhr 30 |
Premiere |
| Samstag, |
8.11.2008 |
19 Uhr 30 |
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| Sonntag, |
9.11.2008 |
16 Uhr |
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| Freitag, |
14.11.2008 |
19 Uhr 30 |
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| Sonntag, |
16.11.2008 |
16 Uhr |
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| Freitag, |
21.11.2008 |
19 Uhr 30 |
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| Samstag, |
22.11.2008 |
19 Uhr 30 |
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| Sonntag, |
23.11.2008 |
16 Uhr |
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| Freitag, |
28.11.2008 |
19 Uhr 30 |
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| Samstag, |
29.11.2008 |
19 Uhr 30 |
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Zum Inhalt
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Der durch die Zuwendungen der Fee Cheristane zu Reichtum gekommene "Verschwender"
Flottwell geht sehr großzügig mit seinem Vermögen um. Dies nützt der verschlagene Kammerdiener Wolf, um sich an seinem
Herrn zu bereichern. Den ehrlichen und gutmütigen Valentin und seine Geliebte Rosa wirft Wolf aus Flottwells Haus. Da
Flottwell die Fee Cheristane nicht zur Frau nehmen kann, wendet er sich Amalie, der Tochter der reichen Präsidentin von
Klugheim zu. Die Mutter erlaubt die Verbindung der beiden Liebenden jedoch nicht, Flottwell flieht mit Amalie, verliert
aber im Ausland seine Frau und alles Hab und Gut. Verarmt kehrt er in seine Heimat zurück. Valentin nimmt ihn in seiner
Familie auf, nur Rosa will von dem einstigen "Verschwender" nichts wissen.
Und was will der geheimnisvolle Bettler?
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Kommentar
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Nach 3 Possen in den 3 letzten Jahren, stand heuer wieder die für Ferdinand Raimund typische und erfolgreiche Mischung
aus Humor, Melancholie und Sozialkritik mit erzieherischer Absicht am Spielplan der Theatergruppe Oberfellabrunn. Dieser
gelegentliche "Abstecher" in ein etwas anspruchsvolleres Theaterfach ist unverzichtbar, wenn sich ein Schauspielensemble,
wie die Theatergruppe Oberfellabrunn, weiterentwickeln und seine eigenen Ansprüche permanent steigern will.
Auch wenn sich vielleicht durch das Fehlen von einfachen Kalauern und Serien-Wortwitz nicht jeder Zuschauer sofort
so angesprochen fühlt, wie er es von einer ländlichen Schauspieltruppe erwartet hätte, so zeigen sowohl die tolle Auslastung
der Vorstellungen als auch die begeisterten Publikumsreaktionen, dass das Publikum diese Ambitionen der Theatergruppe
voll unterstützt und gutheißt. Dass sich der eine oder andere Darsteller im komödiantischen Fach etwas leichter tut, liegt
in der Natur der (vermeintlich einfacheren) Sache.
Aber nicht nur das Stück an sich, sondern auch die Dauer (inkl. großer Pause sind es 3 kurzweilige Stunden) und die
Anzahl Darsteller lässt die mit diesem Stück verbundenen Herausforderungen an die Theatergruppe Oberfellabrunn erahnen.
Durchwegs glänzende schauspielerische Leistungen, insbesondere auch bei einigen Nebenrollen, mit erstaunlichen
Gesangseinlagen, großartige Kostüme, ein abwechslungsreiches Bühnenbild und eine ungemein harmonische musikalische Begleitung
sorgen dafür, dass der Genuss des "Verschwenders" alles andere als eine Zeit-Verschwendung ist ...
Herzlichen Glückwunsch der Theatergruppe Oberfellabrunn zu diesem neuerlichen
Meilenstein!
Vielen Dank aber auch den zahlreichen Helfern, die im Hinter- und Vordergrund
(Bühnenbau, Büffet, usw.) zum Gelingen der Produktion beigetragen haben bzw. beitragen !
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Zeitungsartikel
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| Bericht: |
| Wolfgang Obert |
| Fotos: |
| Katharina Winkler |
| Wolfgang Obert |
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Ferdinand Raimund (1790-1836)
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Bearbeitung / Regie Josef Newerkla
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Fee Cheristane Sophie Ehweiner
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Azur / Bettler Ernst Scheuer
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Julius von Flottwell Christoph Stich
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Kammerdiener Wolf Franz Haller
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Bedienter Valentin Franz Josef Weiss
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Kammermädchen Rosa Helga Schwarz
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Chevalier Dumont Oskar Luger
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Musik Christoph Hahn (mit weibl. Fans)
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