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Komödie in 5 Bildern und 2 Akten von René Freund, in einer
Bearbeitung von Josef Newerkla.
Das Stück des 1967 in Wien geborenen René Freund wurde am 22. Juli
2008 bei den Komödienspielen auf Schloss Porcia uraufgeführt. Dabei
wurde es von der Kritik mit Lob überhäuft, so schrieb z.B. die 'Kronen
Zeitung' in ihrer Nachlese zur Uraufführung: "Mit diesem Stück hat
René Freund eine besondere Meisterschaft ausgespielt: es erfüllt
klassisches Komödienmuster mit heutigem Inhalt ... Der Lach-Zähler,
so es einen gäbe, hätte wahrscheinlich vor Überbeanspruchung seinen
Geist aufgegeben ..." |
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Darsteller (in alphabetischer
Reihenfolge) |
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Stefan Altenburger |
Wachler, der Saunawart |
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Brigitte Bruck |
Putzi, Reinigungskraft |
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Angelika Girard |
Bardame Olga |
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Franz Haller |
Klaus Spitzer, Bau- und Bürgermeister |
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Petra Haller |
Kathi, Tochter von Klaus und Agnes Spitzer |
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Anita Hari |
Carla Blitzlicht, NÖN Reporterin |
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Maria Henkel |
Agnes Spitzer, Frau von Klaus Spitzer |
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Oskar Luger |
Günther Derfler, Bankdirektor |
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Ernst Maurer |
Architekt |
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Ernst Scheuer |
Reinhold Sommer, Gastwirt |
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Helga Schneider |
Dany Kritzner, Sekretärin des Bürgermeisters |
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Verena Schuh |
Bardame Natascha |
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Helga Schwarz |
Julie Sommer, Frau von Reinhold Sommer |
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Christoph Stich |
Boris
Beripowski, Schauspieler |
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Gerhard Stockinger |
Franz Sturm, Polizeikommandant |
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Fritz Strobl |
Pfarrer Hinterstoisser |
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Lici Taglieber |
Pfarrerköchin |
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Franz Josef Weiss |
Georg Milder, Schauspieler |
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Hannes Zöchmeister |
Tobias, Sohn von Reinhold Und Julie Sommer |
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Produktionsteam
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Josef Newerkla |
Bearbeitung und
Regie, Bühnenbild |
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Lici Taglieber |
Regieassistenz, Organisation, Souffleuse |
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Erni Weiss |
Kostüme, Maske und Frisuren |
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Franz Stockinger |
Bühnenbau |
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Stefan Haller |
Beleuchtung und Ton |
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Michael Bruck |
Bühnen-Assistenz |
Anna Maria Grameld
Monika Weiss |
Buffet |
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Aufführungstermine
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Samstag, |
31.10.2009
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19 Uhr 30 |
Premiere |
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Samstag, |
7.11.2009 |
19 Uhr 30 |
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Sonntag, |
8.11.2009 |
15 Uhr |
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Freitag, |
13.11.2009 |
19 Uhr 30 |
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Samstag, |
14.11.2009 |
19 Uhr 30 |
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Sonntag, |
15.11.2009 |
15 Uhr |
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Freitag, |
20.11.2009 |
19 Uhr 30 |
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Samstag, |
21.11.2009 |
19 Uhr 30 |
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Sonntag, |
22.11.2009 |
15 Uhr |
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Samstag, |
28.11.2009 |
19 Uhr 30 |
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Zum Inhalt
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Gossing ist eine typische mitteleuropäische Kleinstadt nahe am
Balkan. Bürgermeister Spitzer regiert mit Bauernschläue, fester Hand
und dem rechten Sinn für den eigenen Vorteil. Bankier Günther
Derfler, Hotelier
Reinhold Sommer und Postenkommandant Franz Sturm stehen ihm um
nichts nach. Sie alle genießen die regelmäßigen (und natürlich rein
geschäftlichen) Sitzungen im örtlichen Freudenhaus. Nicht tiefe
Freundschaft, sondern das gegenseitige Wissen über ihre
Geschäftspraktiken schmiedet sie zusammen. So sind sie auch in der
Angst vereint, als das Gerücht auftaucht, Revisoren aus Wien könnten
ihrer Gemeinde einen Besuch abstatten.
Da tauchen eines schönen Tages zwei arbeitslose Schauspieler auf,
Georg Milder und Boris Beripowski. Sie wirbeln allerhand Dreck auf.
Die Unsicherheit wächst. Vielleicht sind es doch die angekündigten
Revisoren? Möglicherweise sogar Mitglieder der Russen-Mafia? Oder
einfach nur ungeschickte Betrüger? Oder doch Schauspieler?
Nur Kathi, die Tochter des Bürgermeisters, und Tobias, der Sohn
des Hoteliers, machen sich gemeinsam mit einer etwas
undurchsichtigen, aber äußerst gut informierten Putzfrau die
Anwesenheit dieser Herren zu
Nutze und inszenieren ihr eigenes Spiel. Dass dabei natürlich auch
die Kirche in Gestalt des örtlichen Pfarrers mitmischen will, und
auch Agnes, die Gattin des Bürgermeisters und Julie, die Frau des
Wirtes, sowie die reihum gereichte Geliebte der Stadtoberen, Dany
Kritzner, ihre eigene Suppe kochen wollen, versteht sich von selbst.
Auch die NÖN darf da nicht fehlen. Weiters sind noch ein Saunawart,
eine Pfarrersköchin und ein Architekt mit Visionen mit von der
Partie. Und Olga. Und Natascha. Aber über die kein Wort. Die muss
man einfach gesehen haben ... |
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Kommentar
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Die erste Überraschung erwartet den Zuschauer noch bevor er Platz
genommen hat. Die Bühne ist nämlich nicht dort, wo man sie
eigentlich erwartet hätte, sondern erstreckt sich um 90° versetzt
über die Längsseite des Kulturstadls. Der Zuschauerraum wurde mit
einer aufwändigen Konstruktion als Tribüne adaptiert. So ist die
Bühne diesmal nicht "oben" und der Zuschauer "unten", sondern
umgekehrt.
Eine durchaus interessante und publikumsfreundliche Anordnung, die
allerdings so manche Herausforderung an den Bühnenumbau während des
Stücks und die Auftritte und Abgänge der Schauspieler stellt.
*
Mit der Inszenierung dieses Stücks schließt die Theatergruppe
Oberfellabrunn im Stil nahtlos an ihren Publikums-Erfolg des Jahres
2006 "Pension Schöller" an. Bei diesem Genre geht es weniger um
Weltliteratur und große Bühne, hier geht es schlicht und einfach um
solide Unterhaltung mit leicht verdaulicher Kost.
Durch das Mixen von Ingredienzien, wie Korruption, Freudenhaus und
Verwechslungskomödie mit viel nackter Haut und Lokalkolorit, ist
der Erfolg so gut wie vorprogrammiert.
Gewürzt wird das Ganze mit einigen Regie-Gags, wie z.B. den
Sicherheitsinstruktionen zu Beginn des Stücks oder dem Gastauftritt
eines echten Architekten, der sogar per Hubschrauber eingeflogen
wird.
Auch wenn einem der eine oder andere Kalauer irgendwie bekannt
vorkommen mag, so handelt es sich bei der Inszenierung um einen gezielten und
treffsicheren Angriff auf die Lachmuskeln des Publikums.
Die Leistung des Ensembles ist weitgehend tadellos, allen voran
ein großartiger Vollblut-Komödiant, der auch diesmal ganz in seinem Element
ist und nicht nur durch Serien-Wortwitz, sondern auch durch seine
amüsante Körpersprache und Mimik zu begeistern vermag.
*
Herzlichen Glückwunsch der Theatergruppe Oberfellabrunn zu diesem
neuerlichen Publikumshit !
Vielen Dank aber auch den zahlreichen Helfern, die im Hinter- und
Vordergrund (Bühnen-/Zuschauerraum-Bau, Büffet, usw.) zum Gelingen der Produktion
beigetragen haben bzw. beitragen ! |
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Zeitungsartikel
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Bericht:
Wolfgang Obert
Fotos:
Katharina Winkler
Wolfgang Obert
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Christoph Stich |
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Franz Josef Weiss |
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Franz Haller |
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Ernst Scheuer
Oskar Luger |
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Brigitte Bruck
Gerhard Stockinger |
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Maria Henkel
Helga Schwarz |
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Christoph Stich
Helga Schneider |
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Fritz Strobl
Lici Taglieber |
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Angelika Girard
Verena Schuh |
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Petra Haller
Hannes Zöchmeister |
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Anita Hari
Franz Haller |
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Lici Taglieber
Stefan Altenburger |
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