Startseite
Zurück
Ausflug 2011: Kräuter, Mohn und Whisky
Bericht:
Wolfgang Obert
Petra Mayer-Herold
Fotos:
Andreas Herold
Katharina Winkler
 

Ausflug 2007:
   Krummau / Budweis

 

 

Sonnentor
 

 

 

Waldviertler Mohnhof
 

 

 

Whisky Erlebniswelt
 

 


 

Ins und durchs kulinarische Waldviertel führte der diesjährige von Petra und weiteren guten Geistern des Vereins perfekt organisierte Vereinsausflug am 13. August 2011.

Über 30 bestgelaunte Frühaufsteher (ja, auch so etwas gibt es) aller Altersklassen fanden sich zu nachtschlafender Stunde beim Oberfellabrunner Feuerwehrhaus ein, wo der Bus pünktlich um 6.30 in Richtung Waldviertel abfuhr. Nach nicht einmal einer Stunde gab es, sehr zur Freude der zahlreichen hungrigen Teilnehmer und der Raucher, bereits den ersten Zwischenstopp in St. Marein, wo im Gasthof Gamerith ausgiebig gefrühstückt wurde.

Danach ging es weiter, vorbei am Stausee Ottenstein, nach Sprögnitz, Bezirk Zwettl, wo uns in der "Käuter-Sinnes-Erlebniswelt SONNENTOR" der erste Höhepunkt des Tages erwartete. Bei der rund 1,5-stündigen Führung, erfuhren wir allerdings nicht unbedingt - wie ursprünglich geplant - "alles über die Herstellung von Tees, Gewürzen und noch vieles mehr aus der kontrolliert biologischen Landwirtschaft". Die Führung war dennoch nicht uninteressant, gab sie doch einen Einblick in ein Unternehmen, das heute in über 40 Länder weltweit exportiert und das sich vom kleinen 3-Mann-Unternehmen in knapp über 20 Jahren zum 150 Mann-Großbetrieb mit insgesamt 400 Vertragspartnern entwickelt hat. Und das in einer Region, die von Arbeitsplätzen nicht gerade gesegnet ist. Es ist schon sehr beeindruckend, was hier auf die Beine gestellt wurde - und ein Schulbeispiel für unternehmerische Initiative.
Die Möglichkeit, sich mit erlesenen Kräutern und div. Kräuterprodukten bis hin zum "Schlaukakao" im nicht gerade kleinen Kräuter-Shop eindecken zu können, wurde von zahlreichen Teilnehmern ausgiebig genutzt. 

Danach ging es zum "Waldviertler Mohnhof", einem alten Erbeinöd der Familie Greßl in Haiden bei Ottenschlag, wo seit vielen Jahren erlesene Mohnsorten angebaut, mit viel Sorgfalt aufbereitet und weiter veredelt werden. In einer Tondiaschau erfuhren wir vom sichtlich sehr stolzen Chef persönlich, nicht nur den Werdegang einiger Familienmitglieder, sondern u.a. dass im Waldviertel neben Graumohn auch Blau- und Weiß-Mohn angebaut werden, nicht aber der in manchen Kreisen sehr beliebte afghanische Mohn. Im Mohnmuseum durften wir eine mannshohe Riesenmohnkapsel und die möglicherweise größte Mohnmühlensammlung der Welt bewundern. Zum Abschied konnten die Besucher die unterschiedlichsten Mohnprodukte, wie gequetschten Mohn, Mohnöle, Mohnbrand, Mohnölseifen, usw. im Mohn-Shop erwerben.

Dass soviel Information und Shoppen hungrig macht, liegt auf der Hand und so hieß die nächste Station Mittagessen. Dafür wurde vom Reise-Management der "Kirchenwirt Adam" in Kirchschlag auserkoren.

Bekanntlich ist nach einem üppigen Mahl ein Schnapserl nicht das Schlechteste, und so war es nicht verkehrt im Anschluss an das Mittagessen die nahegelegene Whisky-Erlebniswelt, der "1. Whiskydistellerie Österreichs", im Waldviertler Roggenhof in Roggenreith zu besuchen. Leider verzögerten sich aufgrund des regen Besucherinteresses etwas Vortrag und Führung, die das Ziel hatten, die Faszination Whisky näher zu bringen. Auch hier wurden wir von der selbstbewussten, forschen Chefin des Hauses persönlich betreut und mit allerlei Informationen versorgt. Erst danach gab es die sehnsüchtig erwartete Verkostung der div. Whisky-Sorten.
Neu für so manchen Teilnehmer war sicherlich, dass es köstlichen, aus Roggen und Gerste hergestellten, Whisky nicht nur in Schottland, sondern auch im nahegelegenen Waldviertel gibt. Natürlich gab es für jedermann Gelegenheit, seinen dringenden Bedarf an Whisky-Produkten vor Ort abzudecken.

Auf der Heimreise gab es noch einen Einkehrschwung im "Buschenschank Humer-Gilly" in Maissau, wo sich sogar die Sonne von ihrer besten Seite zeigte, nachdem sie sich tagsüber eher nobel zurückgehalten und einzelnen Regenschauern den Vortritt gelassen hatte. Dies störte aber nicht wirklich, waren doch sämtliche besuchten Attraktionen indoor und überdies gab es während aller Fahrpausen erfreulicherweise auch Regenpausen.

Auf der letzten Tagesetappe von Maissau nach Oberfellabrunn gab - nicht ganz programmgemäß - Heinz Mayer noch das "beste aller Mundartgedichte" zum Besten - zumindest Teile davon. Knapp vor Beginn des TV-Hauptabendprogramms um 20.15 war dann Schluss mit lustig und der souveräne Chauffeur Wolfgang der Fa. Haschka lieferte uns wieder wohlbehalten beim Feuerwehrhaus ab.

Für einige der illustren Teilnehmer war damit aber noch lange nicht Feierabend, denn sie fuhren schnurstracks zum Hollabrunner Volksfest - wahrscheinlich zur Nachbesprechung des gelungenen Tages ...

Fotogalerie

     
Vereinsausflug 2011

Genieß' die schönsten Momente dieses großartigen Events in Form einer Web-Foto-Galerie.

Vergrößern Durch Anklicken der Fotos in der Übersicht können diese vergrößert angezeigt und eine automatische Slideshow gestartet werden !

zur Web-Galerie

Vereinsausflug 2011